fbpx

Wieder fit werden mit 50...

Ich war mal richtig sportlich! Und jetzt?

9 Tipps, um sich sofort besser zu fühlen.

Es ist schon einige Zeit her, da waren Sie in einem richtig guten körperlichen Zustand, fühlten sich stark und fit und dachten vor allem, dass das immer so weitergeht? Und plötzlich waren dann andere Dinge wichtiger oder der Körper machte Beschwerden und die Corona Situation toppte alles noch obendrein. Jetzt fühlen Sie sich schlapp, häufig träge oder stellen sich ganz bewusst nicht mehr auf die Waage…

 

 

Tipp Nr. 1: Wenn Sie wieder fit werden wollen, hören Sie auf, in der Vergangenheit herumzuhängen

Ihre sportlichen Erfolge in Ehren! Sie dürfen natürlich alte Fotos anschauen und auch an das gute Gefühl denken, was Sie in diesen Momenten hatten.

Nur: Seien Sie ehrlich. Welche Gefühle überwiegen dabei? Wehmut, Frust und die Idee, dass auch Sie nicht jünger werden?

Wenn das Anknüpfen an diese Zeiten Sie vom Sofa schiebt und Sie in die Laufschuhe springen lässt, dann ist alles gut und das Ziel erreicht!

Meistens ist es aber nicht so und die Stimmung wird schlechter als vorher. Weil wir uns vergleichen (ausnahmsweise mal nicht mit anderen, sondern mit uns selbst aus früheren Zeiten) und das geht in der Regel nicht gut aus.

Also, sobald Sie merken, dass die Szenen aus der Vergangenheit Sie eher demotivieren als motivieren, schlagen Sie in Gedanken oder tatsächlich das „Fotoalbum“ zu!

Unser Motivationssystem braucht etwas, was es absolut haben oder erreichen will und nicht etwas, woran es sowieso nicht mehr glaubt.

Es braucht etwas, was sich wunderbar anfühlt. Und das sind gute Bilder von uns selbst, die zur Zukunft passen.

 

Tipp Nr. 2: Machen Sie Ihren diffusen Gefühlen ein konkretes Angebot

Endlich etwas zu unternehmen, heißt auch: den Tatsachen ins Auge zu blicken.

Das könnte sein:

– ein beherzter Schritt auf die Waage

– ein Termin für eine Körperanalyse (Gewicht, Fettmasse, Muskelmasse, Körperwasser, etc.)

– ein längst fälliger Check beim Arzt (möglichst umfassend)

– ein ehrlicher Blick auf die Ernährung (fotografieren Sie über mind. 3 Tage ALLES, was Sie essen und trinken und schauen sich das in der Summe ausgedruckt an)

– ein ehrlicher Blick auf das aktuelle Bewegungsprofil (schreiben Sie auf, wie viel Sie sich am Tag intensiv bewegen, wie viel in der Woche, wie viele Stunden Sie insgesamt mit sitzender Tätigkeit verbringen)

Am besten machen Sie alles der Reihe nach. So schaffen Sie für sich einen Überblick, den Sie schwarz auf weiß haben. Das ist zu 100% wirkungsvoller, als wenn Sie nur ungefähre Annahmen im Kopf haben.

Aus diesem Überblick ergeben sich bestimmt Ideen, was Sie zuerst ändern können und wollen.

 

Tipp Nr. 3: Ausdauer und gute Stimmung

Etwas sollten wir uns immer wieder vor Augen führen: Körperliche Anstrengung, vor allem Ausdauertraining hat einen großen Einfluss darauf, wie gut oder schlecht wir drauf sind.

Wir alle haben es schon erfahren, vergessen es nur leicht wieder. In Zeiten mit regelmäßiger Bewegung geht es unserer Psyche besser und wir können auch schwierige Erlebnisse oder Stress besser verarbeiten.

Menschen mit Depressionen und auch Angststörungen erfahren sehr positive Wirkungen durch intensive Bewegung. Aber auch ohne Diagnose sollten wir natürlich aktiv werden. Vor allem beim Ausdauertraining werden die Neurotransmitter Serotonin, Dopamin und Noradrenalin ausgeschüttet, die die Stimmung erheblich hochpuschen.

Mangelnde Bewegung, Frust und Antriebsarmut können ein Teufelskreis sein, da die einzelnen Faktoren sich gegenseitig befeuern.

Dieses Phänomen bekommt in Zeiten von Corona und Home-Office noch mehr Bedeutung als ohnehin schon.

Die gute Botschaft ist: Wenn wir den Teufelskreis durchbrechen wollen, ist Bewegung der einfachste Hebel. Und das gilt für jedes Alter!

Noch ein Tipp: Vermeiden Sie jegliche Diskussion über den so beliebten Schweinehund. Sie hilft überhaupt nicht und es macht viel mehr Spaß, wenn Sie selbst der Chef in Ihrem Leben sind und nicht dieser Kerl.

 

Tipp Nr. 4: Schauen Sie sich Ihr Umfeld genau an

Kennen Sie das beruhigende Gefühl, dass alle nicht jünger werden? Dass (fast) alle über Gewichtszunahme und das ein oder andere Wehwehchen klagen?

Dass wir mit unseren Problemen nicht allein sind, ist enorm hilfreich für unser Seelenheil. Einerseits.

Andererseits kann das auch jegliche Motivation, das Ruder genau jetzt herumzureißen, im Keim ersticken. Viele passen sich, in erster Linie unbewusst, in ihrem Verhalten dem Umfeld an.

Schauen Sie sich also die (5-10) Menschen, mit denen Sie sich am meisten umgeben, genau an. Mit welcher Einstellung für sich und ihre Gesundheit gehen sie durchs Leben? Hier geht es nicht um eine Bewertung, sondern darum, an wem Sie sich orientieren. Und? An wem orientieren Sie sich zurzeit, auch wenn Ihnen das bisher nicht so klar war?

Finden Sie jemanden in Ihrem Kreis, den Sie sich als Vorbild vorstellen können?

Wenn Sie nur von Coach Potatoes umgeben sind oder auch sonst niemanden finden, s. Tipp Nr. 7.

 

Tipp Nr. 5: Betrachten Sie Ihre Eltern

Die beste Motivation, etwas GENAU so oder eben ganz GENAU so NICHT zu machen, sind häufig unsere Eltern. Nicht nur in puncto Gesundheit. Aber mit zunehmendem Alter auch da.

Wie hat sich der körperliche und auch mentale Zustand Ihrer Eltern und deren Geschwistern entwickelt? Mit welcher Einstellung zum Altern und zur Gesundheit geschah das und geschieht es noch?

Manche Eltern sind fitter und wesentlich aktiver als ihre Kinder, die jetzt um die 50 sind!

Wie unsere Körper sich entwickeln, hat nur zu einem kleinen Prozentsatz mit den Genen zu tun. Der große Rest lässt sich durch den individuellen Lebensstil beeinflussen.

Außerdem ist inzwischen ausreichend durch Studien belegt, dass sich körperliches Training auch auf den Erhalt unserer geistigen Fähigkeiten auswirkt und damit als Demenzprävention sehr gut geeignet ist.

Also: Stellen Sie sich ruhig einmal die Frage, ob Sie so alt werden wollen wie Ihre Mutter oder Ihr Vater.

Wenn ja, was werden Sie genauso machen? Schreiben Sie alle Punkte auf!

Wenn nicht, was genau werden Sie anders machen? Schreiben Sie alle Punkte auf!

 

Tipp Nr. 6: Finden Sie einen Anlass, der sie emotional packt

„Es braucht etwas, was sich wunderbar anfühlt. Und das sind gute Bilder von uns selbst, die zur Zukunft passen.“

Das haben wir im Tipp Nr. 1 geschrieben. Unser Motivationssystem ist enorm stark und kann Berge versetzen. Aber nur, wenn es unbedingt will. Und um diesen unbedingten Willen geht es.

Suchen Sie sich ein Bild von sich in der Zukunft, was eine richtige Sehnsucht auslöst und überlegen sich einen wichtigen Anlass dazu. Ein Beispiel könnte ein anstehender großer Geburtstag sein:

– Wie wollen Sie an dem Tag aussehen?

– Wie wollen Sie sich fühlen?

– Welche Fotos und welche Erinnerung von diesem Tag wollen Sie behalten?

Schreiben Sie das genau auf und entwickeln Sie einen Maßnahmenplan dazu. Das genaue Datum des Endziels und auch Etappenziele sind wichtig. Dazu die einzelnen Aktionen. Was machen Sie wann? Wen holen Sie mit ins Boot, der Sie unterstützt?

Übrigens:
Viele lassen sich von ihrem inneren Schweinehund immer wieder ausbremsen. Was dabei helfen kann, haben wir in diesen Statements beschrieben.

 

Tipp Nr. 7: Überlegen Sie, welche Wirkung Sie in Zukunft haben wollen

Wenn Sie also wissen, dass Sie im Verhalten von ihrem Umfeld beeinflusst werden, können Sie ab jetzt und ganz bewusst den Spieß umdrehen. SIE wirken und beeinflussen Ihre Mitmenschen! Ganz gezielt.

Das Ergebnis: Sie werden auf einmal ganz anders wahrgenommen und auch wenn Ihr verändertes Verhalten nicht unmittelbar und sofort auf andere überspringt, langfristig wird es seine Wirkung nicht verfehlen.

Überlegen Sie sich eine Strategie, die zu Ihnen passt. Manche erzählen ihre Pläne und sichern sich somit eine Art „Überwachung“ von ihrem Umfeld. Andere sagen gar nichts, sondern machen einfach. Überlegen Sie sich genau, was in Ihrem Fall besser funktioniert.

In Verbindung zu Tipp Nr. 6- wie soll es danach weitergehen? Wenn Sie dieses Ziel erreicht haben, welches könnte das nächste sein? Überlegen Sie sich das frühzeitig, so vermeiden Sie ungünstige Auf‘s und Ab‘s.

 

Tipp Nr. 8: Sorgen Sie dafür, dass Sie Ihr Ziel nicht vergessen

Das sollten Sie IMMER mit einkalkulieren: Das Vergessen funktioniert sehr gut. Bei jedem.

Auch bei wirklich attraktiven Zielen ist die Gefahr groß, dass irgendetwas im Leben passiert und schon liegt der Fokus auf etwas ganz anderem.

Also:

– Kalkulieren Sie Unvorhergesehenes mit ein.

– Vereinbaren Sie mit sich, einfach wieder zu starten, auch wenn es eine Auszeit gab.

– Blockieren Sie Zeiten im Kalender für das, was Sie sich vorgenommen haben.

– Wenn diese Termine keine Wirkung haben, ist das Ziel emotional nicht attraktiv genug.

Noch ein Tipp: Nehmen Sie sich nur so viel vor, wie Sie auch einhalten können und tun Sie das dann ohne Ausreden. Wenn Sie sich besser fühlen wollen, ist das der beste Weg.

Denn: Sich selbst etwas zu versprechen und dann nicht zu halten, schadet dem Selbstvertrauen und damit auch der Stimmung erheblich.

 

Tipp Nr. 9: Suchen Sie sich eine Bewegungsart, die JETZT passt

Sie haben früher intensiv Fußball gespielt, aber das geht schon lange nicht mehr? Sie sind früher lange Strecken gelaufen und jetzt macht Ihr Knie nicht mehr mit?

Da sind Alternativen gefragt. Sie wissen aus Erfahrung, was Ihnen noch Spaß machen könnte oder Sie probieren einfach mal etwas aus, was Sie noch nie vorher gemacht haben.

Wichtig ist eine gesunde Mischung aus Ausdauer- Beweglichkeits- und Muskelaufbautraining.

Dann schauen Sie sich Ihre „Sitzbilanz“ am Tag an. Je mehr Sie tagtäglich in sitzender Haltung verbringen, desto wichtiger sind auch kleine Übungen zwischendurch, die Ihren Körper und Ihren Geist auf Trab bringen.

Machen Sie sich eine Liste von Bewegungsarten, die Sie sich vorstellen können. Dann fangen Sie mit einer an und probieren aus. So lange, bis Sie bei einer dabeibleiben. Nicht aufgeben ist die Devise!

Fangen Sie mit kleinen Einheiten an und halten diese ein. Viele kleine Schritte bringen auf die Dauer mehr als große Vorhaben, die sich nach kurzer Zeit in Luft auflösen.

 

Die eigene Bewegung können wir für Sie nicht übernehmen!

Aber wir können zusammen Ihren Status Quo ermitteln und herausfinden, wie Sie sich aktivieren können.

Melden Sie sich gerne zu einem Informationsgespräch bei uns:

info@neun.de

040 – 87 50 06 67